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Der Hecht und ich
Ein Artikel (Kapitel) für sich
Weitere Artikel Angefangen hat alles im Herbst 1996, da ging bei mir am Heimatgewässer mit der Fliegenrute gar nichts mehr.
Die Forellen hatten Schonzeit und die Äsche durfte bei uns auch nicht beangelt werden.
Also mußten andere Fische her: z.B der Hecht.
Da ich bis zu dem Zeitpunkt zwar schon viele Jahre mit der Fliege gefischt habe, (hauptsächlich aber auf Forelle u Äsche), hatte ich für diese Fische jede Menge Fliegen (natürlich selber gebunden),aber nicht für große Raubfische.
Ich stehe auf dem Standpunkt, große Fliege, großer Fisch. Mein erster Weg führte mich sofort in meinen Angelladen, um passende Haken zu kaufen, natürlich ohne Erfolg.
Ich erinnerte mich daran, daß in irgendeiner Ecke meines riesigen Materialschranks noch Tubenröhrchen lagen, also frisch ans Werk.
Mit den üblichen Materialien (Bucktail/ Goathair/Hase und so weiter ) wurden schöne Hechttuben gebunden.
Ich habe auch einige Hechte damit gefangen.aber ich war nie mit der Fliege zufrieden. Dann habe ich aus Büchern, Muster nachgebunden (sehr schöne und erfolgreiche Muster).Aber auch das war nicht das, was ich suchte.
Da ich lieber mit eigenen Kreationen fische, habe ich sehr viele Muster gebunden,
und sehr viele verschiedene Materialien versucht. Es war alles nicht nach meinem Geschmack.
Und wenn ich eine Fliege toll fand, war es nicht der Geschmack des Hechtes.
Den Fliegenbindern unter den Lesern würden sich die Nackenhaare sträuben, wenn sie wüßten, was ich alles versucht habe auf den Haken zu binden.
Aber dann ! Bei einem Besuch in meinem Lieblingsgeschäft (einem Bastelladen) habe ich ein mir neues Material gesehen.
Dieses Material war ein Synthetikhaar in wunderbaren Farben.
Die ersten Tests waren sehr gut ausgefallen, denn dieses Haar hat fantastische Eigenschaften im Wasser (Ihr solltet es mal testen).
Aus dem Material habe ich eine ganze Kolektion an Raubfischfliegen hergestellt die nicht nur mir sondern auch dem Hecht gefallen und was ich auch super finde ist, das der Zander der Barsch und die großen Forellen der gleichen Meinung sind.
Der Beste von allen ist der Gelenkstreamer . Ihr solltet Euch nicht vom Aussehen des Streamers täuschen lassen, denn wenn er auch am Bindetisch oft hässlich oder unscheinbar aussieht so verwandelt er sich im Wasser zu einem der besten Hechtköder, die ich kenne. Es gibt sehr wenige Köder, die im Wasser so fantastisch arbeiten. Bei manchen Farbvariationen ist Er von einem echten Fisch kaum zu unterscheiden. Ihr merkt sicher, daß jetzt meine Begeisterung mit mir durchgeht, aber fischt ihn erst einmal und ihr werdet mich verstehen.
Ich hoffe, daß ihr beim Fischen oder Nachbinden genau so viel Freude habt wie ich.

Na dann
Petri Heil Euer
Horst Puzicha





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